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Aktuelle Informationen zur Startup Szene
Rekordzahlen von Startups 2025
Deutschland verzeichnete 2025 Rekordzahlen bei den Firmengründungen, insbesondere bei Startups, angetrieben durch den KI-Boom, mit 3.568 neuen Startups (ein Plus von 29 % gegenüber 2024) und einem allgemeinen Anstieg von Gewerbeanmeldungen. Das Statistische Bundesamt meldet mehr Gründungen größerer Betriebe (9,4 % mehr im 1. Halbjahr).Die höchsten Zuwächse zeigten sich in Software, Medizin und Food. Laut einer Umfrage der OECD liegt Deutschland damit auf dem ersten Platz, vor Österreich, Irland und Kanada.
Wo bleibt der Wachstumsturbo?
Dieser Spitzenplatz hat bekanntlich noch keinen starken Wachstumsschub in Deutschland bewirkt. Das ist jedoch ein Prozess, der sich erst mit der Zeit entwickeln muss, vor allem im Bereich der KI-Anwendungen. Momentan hoffen gerade die amerikanischen KI-Tech-Giganten auf starke Impulse aus der Industrie, die bisher ausgeblieben sind.
Große Erfindungen entfalten sich zeitverzögert
Die Wirkung solcher Erfindungen entwickeln sich meist später – wie etwa die Feinmechanik und Optik aus Jena zeigen. Die damalige Kooperation von Carl Zeiss, Ernst Abbe und Otto Schott wirkten wie ein Katalysator für die moderne Industrialisierung, bis heute. Diese Entwicklungen ermöglichten den Sprung für zahlreiche Anwendungen. Das reicht vom Mikroskop zur Identifikation von Krankheiten bis hin zu der EUV-Lithografie zur Herstellung von Hochleistungschips für KI-Anwendungen. Genau heute braucht es Menschen, die mit der Technologie umgehen und daraus Maschinen oder Instrumente bauen können.
Akzeptanz neuer Technologien
Die kulturelle Akzeptanz neuer Technologien erfordert Zeit. Von heute auf morgen geht das nicht. Derzeit wird insbesondere im Bereich der KI-Technologie von Kritikern ein düsteres Szenario gezeichnet. Im Gegensatz dazu ist davon auszugehen, dass die Generation Z so-wie nachfolgende Generationen unbefangen mit KI-Technologien umgehen werden.
Startup Szene in Jena
In diesem Kontext treten die Kompetenzen der Jenaer „KI-Tüftler“ wieder deutlich hervor. Junge Unternehmen wie die Warmwind AG, die sich auf digitale KI-Assistenten fokussiert, oder die GÖPEL electronic GmbH die KI-basierte Messverfahren in ihre optischen Prüfgeräte integriert. Darüber hinaus hat das Unternehmen Carl Zeiss Jena ein Zentrum für angewandte Künstliche Intelligenz (ZAKI) gegründet, um innovative KI-Technologien am Institut zu entwickeln und diese anschließend in den firmeneigenen Geräten einzusetzen. Jena Digital e.V. bündelt und publiziert alle Aktivitäten der jungen Startups über die Grenzen der Stadt Jena hinaus.
Chancen
Die Geschichte, wie die von Carl Zeiss, zeigt, dass die frühe Einführung bahnbrechender Technologien langfristige positive Auswirkungen mit sich bringt. Entscheidend ist dabei nicht, die KI-Technologien selbst zu entwickeln oder zu vermarkten. Es genügt, die Chancen schnell zu erkennen und zu ergreifen.
Termine
BUSINESS-Abend am 19. Februar 2026
Der nächste Business-Abend findet am 19. Februar um 19:00 Uhr im Theatercafé in Jena statt. Bis dahin Euer Frank Pauli Anmeldungen über Kontakt.

